Beiträge von Easy98

    Hallo in die Runde,


    ich gebe in der kommenden Woche meinen Arkana in Zahlung. Nun muss ich bis Ende der Woche entscheiden, was mit den Winterrädern und den Dachgepäckträgern werden soll.


    Winterkompletträder

    Ich hätte Winterkompletträder in 17“.


    Felge: CMS C30 complete black gloss (haben ABE)

    Reifen: Goodyear UltraGrip Performance +


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    Diese sind nun zwei Winter insgesamt nur wenige Kilometer gelaufen. Preisvorstellung wäre 250 € für alle inkl. Radmuttern. Allerdings kosten Räder dieser Größe noch einmal ca. 120 € Versand. Abholung in Jena wäre möglich.


    Dachgepäckträger

    Ansonsten habe ich hier noch die Orginal Renault Dachgepäckträger für den Arkana. Diese sind noch komplett unbenutzt. Preisvorstellung hierfür 95€ inkl. Versand. Auch hier wäre natürlich eine persönliche Abholung möglich.

    Danke Euch.



    Hanniball

    Ich habe ein Eigenheim mit Wallbox. Meine Frau fährt ja schon elektrisch, soweit passt das alles.


    Für mich ist der Volvo eine gute Wahl. Ja, er ist nicht ganz so schick wie der Arkana, dafür ist er in der Material- und Qualitätsanmutung weit vorn. Ohne das jetzt abwertend zu meinen, als ich nach den zwei Tagen im Volvo wieder in meinen Arkana gestiegen bin, war der Preisunterschied sehr deutlich spürbar.


    Was mich bei meinem Arkana auch oft gestört hat, dass besonders bei feuchten Straßen die Vorderräder trotz der eher übersichtlichen Leistung des Vollhybriden super schnell durchgedreht haben und diese nicht auf die Straße bringen konnten. Ich verstehe nicht, warum Renault immer noch fast überall Frontantrieb einbaut, selbst bei den neuen elektrischen. Das war übrigens auch einer der Kritikpunkte am neuen Scenic, bei dem das noch schneller vorkam. Beim Volvo habe ich künftig einen hecklastigen Allradantrieb, sprich der Syncronmotor hinten treibt das Fahrzeug voran und der asynchrone Motor vorn arbeitet bei Bedarf mit. Und obwohl der dann insgesamt 442 PS hat und ich den Vorführwagen dahingehend einige Male angetestet habe, hat der die Leistung immer zuverlässig auf die Straße gebracht (bei schiet Wetter).


    Und so schick ich die Karosserieform des Arkana auch fand (habe ihn seinerzeit sogar dem BMW X4 vorgezogen weil imho hübscher), hat sie sich auf Dauer als eher unpraktisch erwiesen. Ich hab einen Berner Sennenhund. Wenn er gelegentlich mitfuhr, habe ich jedes Mal erst auf dem Rücksitz seine Transportwanne einbauen müssen, denn auf Dauer wollte ich nicht damit rumfahren. Der notwendige Gurt hat ihn dann auch noch erheblich in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Das hatte ich mir im Vorfeld nicht so „nervig“ vorgestellt. In Zukunft kommt er einfach wieder in den Kofferraum, der ist mit wenigen Handgriffen vorbereitet. Ansonsten finde ich persönlich gut, dass der Volvo äußerlich nicht nach E-Auto aussieht, einige Hersteller treiben dort merkwürdige Designblüten.


    Worauf ich mich auch freue ist die 360 Grad Kamera, welche zum Kaufzeitpunkt meines Arkana dort weder für Geld noch gute Worte bekommen konnte. Auch die Pixel LED Scheinwerfer sind ein deutlicher Gewinn gegenüber den normalen LED Scheinwerfern des Arkanas.


    Sicher hat aber auch eine Rolle gespielt, dass ich in letzter Zeit häufiger elektrisch unterwegs war und ich das immer anliegende Drehmoment und die Ruhe im Fahrzeug inzwischen zu schätzen und lieben gelernt habe.


    Zuletzt hat mich aber die Haltung und der Service meines Händlers arg enttäuscht. Ich habe seinerzeit schon den Twingo bei einem 100 km entfernten Händler gekauft. Meiner hatte, als er merkte, dass er mir nichts vom Hof verkaufen kann und der Kauf auf ein Bestellfahrzeug hinausläuft, plötzlich keinerlei Interesse mehr an an einem Verkauf. So etwas geht für mich gar nicht, der entfernte Kauf hat sich aber im Nachhinein auch als unpraktisch erwiesen (Garantieverlängerung, Servicepaket), weshalb das dieses Mal für mich nicht noch einmal in Frage kam.


    Ich bin mit meiner Entscheidung so jetzt zufrieden und freue mich auf meinen Volvo, der laut letzter Information durch Volvo aktuell in Produktion ist und voraussichtlich im April bei meinem Händler eintrifft.

    Ich habe aktuell leider wenig Zeit, mich regelmäßig in Foren sehen zu lassen. Vielen Dank erst einmal für die netten Wünsche.


    Aber natürlich möchte ich noch darauf eingehen, warum ich mich nun nach nur 2 Jahren von meinem Arkana trenne und warum ich mich damit auch von Renault verabschiede. Ich möchte damit weder gegen noch für den Arkana sprechen, hoffe aber, dass Interessenten meine Ausführungen in ihre Überlegungen einbeziehen. Achtung, das hier könnte etwas länger werden.


    Grundsätzlich mag ich meinen Arkana. Von den vielen Autos verschiedener Marken, die ich in den letzten 35 Jahren gefahren bin, immerhin inklusive Dienstwagen 23 an der Zahl, war der Arkana imho der optisch ansprechendste. Besonders das von mir gefahrene Sondermodell finde ich auch heute noch todschick.


    Im Vorfeld habe ich mir auf Basis meines Fahrprofils auch intensiv Gedanken gemacht, welcher Arkana es sein soll, und mich dann letztendlich für den Vollhybriden entschieden. Eine Wahl, die ich heute so nicht mehr treffen würde.


    Am Anfang war ich allerdings auch sehr zufrieden und hatte auch viel Spaß, leider häufen sich aber in letzter Zeit immer mehr die Dinge, die mir den Spaß an meinem Arkana immer mehr verleiden. Alles für sich nur Kleinigkeiten, aber zusammengenommen bin ich doch zunehmend genervt.


    Deshalb habe ich nun entschieden, obwohl ich noch einen laufenden Garantie- und Wartungsvertrag bis zum 5. Jahr habe, mich von meinem Arkana zu trennen.


    Grund 1: Das Motormanagement

    Ja, bis zum Rückruf im vergangenen Jahr hat dieses gut und unauffällig funktioniert. Grundsätzlich passiert der Wechsel zwischen Verbrennungsmotor und Elektro sehr unaufgeregt und fast unmerklich. Die Schaltpunkte waren anfangs perfekt, viel besser hätte ich es auch nicht gekonnt.


    Dann aber wurde im Rahmen einer Servicemaßnahme im vergangenen Jahr eine neue Software für das Getriebesteuergerät aufgespielt. Seitdem sind die Schaltpunkte des Verbrenners für mich absolut nicht mehr nachvollziehbar und regen mich zunehmend auf. Leider hat man aber keinen wirklichen Einfluss auf den Zeitpunkt, wann das Vierganggetriebe des Vierzylinder-Saugermotors in den nächsthöheren Gang schaltet, auch der Trick, mal kurz vom Gas zu gehen um dem Fahrzeug mitzuteilen, dass der Beschleunigungsvorgang beendet ist, funktioniert leider nur sporadisch. Und so dreht der Motor oft viel zu hoch und verbleibt in diesem hohen Drehzahlbereich, was für eine unangenehme Geräuschkulisse im Fahrzeug sorgt. Ich neige bereits dazu mit meinem Auto zu sprechen, ob es nicht langsam mal hochschalten möchte. Besonders im Stadtverkehr kann ich das Auto nicht überreden, bei konstant 50 km/h einen Gang hochzuschalten. Das Getriebe schaltet konsequent erst bei 57-60 km/h in den nächsthöheren Gang und läuft bis dahin mit unnötig hoher Drehzahl. Noch schlimmer ist es oft noch auf Landstraße oder Autobahn, wo mich der Motor dann regelrecht anbrüllt, aber nicht hochschaltet. Ein Zurücksetzen des Getriebesteuergeräts im Rahmen des letzten Service brachte leider keine Besserung. O-Ton Renault: Stand der Technik.


    Grund 2: Vollhybrid - Stadtverkehr Top, Langstrecke Flop

    Da ich hauptsächlich auf der Landstraße (nur kurz bis zur Stadtgrenze) und in der Stadt unterwegs bin, habe ich mich seinerzeit bewusst für den Vollhybriden entschieden. Und während diese Technologie auf der Landstraße eigentlich keinen großen Einfluss oder Nutzen auf den Verbrauch hat, war die Entscheidung für die Stadt goldrichtig, denn hier fahre ich zwischen 60-70% rein elektrisch. Läuft der Verbrenner, nervt er aber wie oben geschrieben.


    Mehrfach im Jahr geht es aber auch auf längere Strecken. Hier läuft dann in der Regel der Verbrenner, unterstützt vom Elektromotor. Ich fahre auch sehr gern mal etwas schneller, wo dann die lediglich 4 Gänge für den Verbrenner eher kontraproduktiv bezüglich des Verbrauchs und der Geräuschentwicklung sind. Laut Tacho läuft mein Arkana übrigens gut 190 km/h.


    Darüber hinaus wird aber auch offenbar der Elektroantrieb nie komplett abgekoppelt. Bei Geschwindigkeiten über 150 km/h saugt der Arkana konsequent die Fahrbatterie des Elektroantriebs bis auf 0 leer, ein Ladung erfolgt bei diesen Geschwindigkeiten offenbar nicht mehr.


    Grund 3: Lademanagement der 12 Volt Batterie

    Dieses Problem zieht sich durch alle Fahrzeugtypen bei Renault und Dacia, und wie ich zu meinem Entsetzen feststellen musste, haben die das sogar in die Elektrofahrzeuge übernommen. Wer am Tag mindestens 30-40 km fährt, wird von dem Problem vermutlich nichts mitbekommen. Ich jedoch fahre lediglich 16-20 km, und das dank Homeoffice auch nicht mehr jeden Tag, und hier schlägt das Problem mit voller Wucht zu. Da die Batterien heute nicht mehr unter allen Fahrzuständen geladen werden, erhält die 12 Volt Batterie einfach nicht genug Ladung. Und statt die Ladung der 12 Volt Batterie an die der Fahrbatterie zu koppeln, hat man einfach das Lademanagement der Verbrenner übernommen und die vorhandene Ladetechnik einfach ignoriert. In Folge muss ich die Batterie wenigstens 1-2x im Monat per Ladegerät nachladen.


    Nur als Story am Rande, meine Frau fährt einen vollelektrischen Twingo, auch dort hat Renault das Problem 1:1 übernommen. Während andere Hersteller die 12 Volt Batterie bei Ladung der Fahrbatterie an der Wallbox mit laden, was ja durchaus Sinn macht, hat der Twingo das Lademanagement des Verbrenners geerbt. Die Folge ist, dass die 12 Volt Batterie des Twingos, welcher ja per Definition ein Kurzstreckenfahrzeug ist, nach etwas mehr als einem Jahr komplett tot war und ersetzt werden musste. Ich überwache diese jetzt und muss auch diese nun regelmäßig nachladen. Nach gerade mal drei Wochen war auch die neue Batterie bereits wieder auf 40% Ladung gefallen.


    Auch bei den beiden aktuellen Dacia Sanderos in der Familie haben wir das gleiche Problem.


    Was mich aber richtig wütend macht, dass Renault dieses Problem komplett ignoriert und sogar noch nie etwas davon gehört haben will. Dabei sind die Foren voll davon.


    Grund 4: Abstürze Easylink

    Mein Easylink im Arkana hängt sich regelmäßig auf. Manchmal muss ich es allein auf einer Fahrt mehrfach durch langen Druck auf den Ausschalter resetten, damit es Eingaben wieder akzeptiert. Beim letzten Service wurde mir deshalb eine neue Softwareversion eingespielt, was die Situation aber nicht verbessert hat. Auch das kabellose Apple CarPlay hängt häufig, hier gleiches Vorgehen.


    Ein OTA Update hat mein Fahrzeug noch nie erhalten, auch nicht für die Karten.


    Grund 5: Qualität der Assistenzsysteme

    Die größten Probleme macht die Verkehrszeichenerkennung. Diese zeigt sowohl in meiner näheren Umgebung als auch auf der Langstrecke zu 80-90% falsche Geschwindigkeiten an, Zusatzschilder werden zu gut 98% komplett ignoriert. Dazu hängt sie sich auch gern mal auf, so darf ich mal auf der Autobahn nur 50 fahren, ein anderes Mal hätte ich quer durch Berlin 120 fahren dürfen.


    Das Spurhalten des Autobahn- und Stauassistenten ist für mich nur ein netter Versuch, einerseits pendelt das Fahrzeug innerhalb der Spur ständig hin und her, anderseits lenkt er einen auch gern auf die Linie um sich umgehend zu beschweren, ich würde zu dicht an der Linie fahren. So ist man häufig am Gegenlenken.


    Der Fernlichtassistent fährt in Ortschaften und bei Gegenverkehr gern mal mit Fernlicht und blendet oft viel zu spät ab.


    Die Rückfahrkamera ist bei Dunkelheit sehr schlecht und kaum eine Hilfe. Auch so ist deren Auflösung nicht gerade berauschend.


    Fazit

    Ich habe mich nun nach reiflicher Überlegung entschieden, auf ein vollelektrisches Fahrzeug umzusteigen. Der ursprüngliche Plan war allerdings, trotzdem bei Renault zu bleiben, weshalb ich den neuen Scenic Probe gefahren bin. Allerdings hat der mich auf der Probefahrt nicht ganz abgeholt und deshalb gemischte Gefühle hinterlassen. Trotzdem wäre ich bereit gewesen, meinem Händler einen vollausgestatteten Scenic abzunehmen.


    Warum nun doch nicht? Mein Händler, leider der einzige in der näheren Umgebung, kauft bereits seit knapp einem Jahr keine Hybride und keine vollelektrischen Fahrzeuge an, nicht mal wenn er dieses selbst verkauft hat und dafür seine Bilanz mit dem Verkauf eines hochpreisigem, vollelektrischen Fahrzeugs aufmöbeln kann. Und da ich weder Lust habe, für den Kauf/Service des neuen Fahrzeugs kilometerweit zu fahren noch den Arkana selbst zu verkaufen, habe ich mich anderweitig umgeschaut und mich nun für einen Volvo entschieden. Der Händler kauft meinen Arkana zu einen fairen Preis an, natürlich mache ich trotzdem einiges an Verlust.


    Mein Wunschfahrzeug durfte ich zwei Tage Probe fahren und hat mich restlos überzeugt. Die Bestellung läuft und er dürfte nächsten Monat geliefert werden. Es wird ein Volvo EX40 Twin Motor AWD Performance Ultra in der Black Edition. Dann darf ich auch endlich wieder 1,8 Tonnen ziehen. Von meinem Arkana bleibt ein wenig Zubehör übrig, was ich hier demnächst in den Verkaufsbereich stelle.


    Ich danke für den netten Austausch hier und wünsche allen weiter viel Spaß mit ihrem Arkana.

    Nach etwas mehr als zwei Jahren mit dem Arkana werde ich diesen nun verkaufen. Ursachen sind diverse kleine Ungereimtheiten am Fahrzeug, die sich aber summieren und von Renault als Stand der Technik bezeichnet werden, und die zu einer wachsenden Unzufriedenheit bei mir führen. Ich werde mich dazu gegebenenfalls noch einmal im entsprechenden Sammelthread äußern.


    Da mein Händler auch bereits längere Zeit keine Hybrid- und vollelektrischen Fahrzeuge ankauft (nichtmal die, die er selbst verkauft hat), werde ich nun etwas wehmütig auch Renault den Rücken kehren. Mein neuer ist bestellt und wird im April erwartet, es wird nun ein Volvo werden, der Arkana geht in Zahlung.


    Ich bedanke mich beim Forum für viele interessante Diskussionen und Erfahrungsberichte.


    Ich werde mit Verkauf des Arkana hier im Biete-Bereich noch ein paar Dinge wie meine Winterräder oder den unbenutzten Dachgepäckträger einstellen.


    Ich wünsche allen hier weiter viel Spaß mit ihrem Arkana und eine Unfall- und Fehlerfreie Fahrt.

    Ehrlich gesagt ist mir die Begrenzung herzlich egal, der E-Tech ist bereits von Anfang an auf 172 km/h beschränkt. Obwohl ich vorher BMW gefahren bin (der lief über 220 km/h), habe ich bei meinem Arkana in den letzten 2 Jahren nie wirklich was vermisst. Es hätte nur selten Gelegenheit gegeben, wirklich mal schneller zu fahren. Zudem saugt der E-Tech bei Geschwindigkeiten über 160 km/h die Antriebsbatterie komplett leer, obwohl der Verbrenner läuft.


    Ich habe allerdings schon angetestet, was so geht, bei 186 km/h Tacho bin ich vom Gas gegangen. Das Ergebnis ist jederzeit reproduzierbar, eine Begrenzung habe ich nicht gespürt, ich war gefühlt aber noch nicht am Anschlag.


    Ich finde die Begrenzung aber grundsätzlich vernünftig, mir war diese von Anfang bewusst und sie stört mich überhaupt nicht. So eilig kann ich es gar nicht haben ….

    Für alle von Dir aufgeführten Fahrzeuge gilt, sie fahren alle mit der Batterietechnik von vorgestern rum.

    Gerade die Batterietechnik ist aber nun im Umbruch....

    Genau das sehe ich anders. Lieber fahre ich mit einer Technik, die alt, aber bewährt und standfest ist als mit einer, die zwar vielleicht hochmodern, aber völlig ungetestet bezüglich ihrer Lebensdauer ist. Was nützt mir eine Batterie, die eventuell kalte Temperaturen besser ab kann, dafür aber vielleicht in drei Jahren ihre Energie aushaucht. Ich bekomme auf heutige Batterien 7 Jahre Garantie, und da nicht absehbar ist, wie sich die Technik in den nächsten Jahren entwickelt, würde ich heutzutage ohnehin nur leasen, egal welche Technologie. Das relativiert das Problem mit dem Wiederverkauf, weil das hat dann der Händler. Und so kann ich mir auch vorstellen, für einige Jahre einen Stromer zu fahren.


    Aber lassen wir das. Es geht hier um den Rafale, der nicht als reiner Stromer kommt. Aber auch ein PlugIn Hybrid käme für mich nicht in Frage, für mich ist aktuell der Fullhybrid der beste Kompromiss. Und so werde ich meinen Arkana weiterfahren, bis der aktuelle Leasingvertrag ausläuft. Da dies erst in drei Jahren der Fall ist, wird sich die Technik bis dahin ohnehin auf einem ganz anderen Level befinden, ich lege mich also im Moment auf keine Technik fest und nehme, was sich ergibt …

    Sandfloh68

    Das der Scenic kein Van mehr ist, stört mich jetzt weniger bis gar nicht. Mich fixt er mächtig an. Ja, E-Autos sind viel zu teuer, vor allem wenn man bedenkt, dass sie in der Produktion eigentlich erheblich billiger sind als Verbrenner.


    Das dein Renault Händler wenig bis keine E-Autos verkauft, liegt aber eher an dessen Einstellung dazu. Bei meinem laufen E-Autos ganz gut und ein befreundeter VW Händler verkauft einen Id nach dem anderen, warum auch immer, die finde ich total hässlich.


    Mir könnte der Scenic schon gefallen, vor allem weil ich aus Erfahrung weiß, was E-Autos beim Fahren für einen Spaß machen (mit Ausnahme des Dacia Spring, der ist grässlich). Ich bin mir aber auch nicht so sicher, dass E-Autos wirklich die Zukunft sind, deshalb würde ich aktuell auch grundsätzlich nur leasen. Ganz ablehnen würde ich E-Autos aber aktuell nicht, meine Frau fährt den Twingo E-Tech und meine Tochter ist vom R5 schon ganz angefixt, ich denke, der kommt auch noch ins Haus.


    Aber hier gehts ja um den Rafale, und auch wenn ich SUV-Coupés eigentlich mag, den würde ich mir nicht kaufen, gut 70% der Zeit bin ich in meinem Auto allein unterwegs und damit ist er entschieden zu groß, und der Hund passt, wie beim Arkana leider auch, auch nicht so recht rein.


    Das R-Link aus dem Rafale hätte ich aber schon gern in meinem Arkana, das Easylink ist doch schon recht angestaubt und leider auch ziemlich fehlerbehaftet.

    Laut der Renault Homepage gibt’s den Techno Full Hybrid 200 ab 43.200 €, den Esprit Alpine ab 48.300 €. Finde ich jetzt gar nicht mal so abgehoben, man bekommt dafür wirklich viel Auto, wo man in der gleichen Klasse bei deutschen Herstellern Glück hat, wenn man 4 Räder dazu bekommt.


    Trotzdem würde ich ihn mir nicht kaufen, einfach, weil er mir für den Alltag viel zu groß wäre. Den Arkana finde ich da schon genau richtig, wenn auch vom Multimedia- und Assistenzsystem hoffnungslos veraltet. Wenn ich wechseln würde, dann eher auf den vollelektrischen Scenic in der Long Range Version. Aber wahrscheinlicher ist, dass ich meinen Arkana noch ein paar Jahre fahre und schaue, wo die Entwicklung hingeht. Hoffen wir, dass meiner so lange durchhält.